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Kreis Pinneberg, Pinneberg, Halstenbek, Elmshorn, Quickborn, Wedel, Uetersen und Schenefeld


 

Zusammenarbeit und Kooperation


Die Arbeit des Diakonieverein Migration ist nicht denkbar ohne eine enge Vernetzung mit haupt- und ehrenamtlichen Strukturen. Gemeinwesenorientierung zielt auf Kooperation und Vernetzung der eigenen Angebote mit denen anderer Träger, schließt aber auch anwaltliche Aspekte in der Öffentlichkeitsarbeit mit ein. Gremienarbeit und Mitarbeit in Arbeitskreisen sind zur Lösung von Problemen im politischen Raum selbstverständlich.



Koordinierungsrunde
Auf der hauptamtlichen Ebene ist eine enge Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk Schleswig-Holstein gegeben.  Caritasverband Schleswig-Holstein, Diakonieverein Migration und der  Fachdienst Soziales des Kreises Pinneberg haben einen Runden Tisch "Migrationssozialberatung" gebildet. Hintergrund ist das Konzept "Migrationssozialberatung" des Landes Schleswig-Holstein, dessen Umsetzung dazu beitragen soll, die zur Verfügung stehenden Mittel sinnvoll und effektiv für eine Verbesserung des Beratungsangebots für alle Migrantinnen und Migranten einzusetzen und damit den Trägern eine längerfristige Perspektive zu geben. Hierbei erscheint es dem Land notwendig, dass die Koordinierung der Einrichtung von Beratungsstellen von den Kreisen und kreisfreien Städten übernommen wird.

Wesentliche Ziele und Aufgaben des Runden Tisches sind:
  1. Beschreibung von Bedarf und Angebot im Bereich der Migrationssozialberatung und anderer integrativer Projekte im Bereich der Ausländerarbeit im Kreis Pinneberg.
  2. Konzeptionierung von Migrationssozialberatung für den Kreis Pinneberg.
  3. Vernetzung vorhandener Angebote anderer Träger und Initiativen.

Inzwischen sind auch andere Träger der Migrationssozialberatung im Kreis Pinneberg als Mitglied in der Koordinierungsrunde vertreten. Außerdem sind nach Bedarf Vertreterinnnen und Vertreter der ARGE und aus Fachdiensten des Kreises zu den Beratungen der Koordinierungsrunde eingeladen.

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Wesentliche Unterstützung erfahren alle hauptamtlichen Mitarbeiter/-innen durch die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Ohne die Unterstützung durch die Freundeskreise Flüchtlinge, ist beispielweise eine zum Teil notwendige intensive Betreuung von Flüchtlingen nicht möglich.

 

 Freundeskreis Flüchltinge
 
Der Freundeskreis Flüchtlinge Pinneberg wurde im Dezember 1991 als Reaktion auf die damaligen fremdenfeindlichen Anschläge gegründet mit dem Ziel, dass Flüchtlinge ohne Angst und menschenwürdig in Pinneberg leben können.
 
Ziel der Arbeit des Freundeskreises Flüchtlinge ist es, die Integration von in Pinneberg lebenden Flüchtlingen zu fördern und Hilfe in besonderen Notlagen zu leisten. Dabei halten wir es für erforderlich, bereits vom ersten Tag in Deutschland an eine Integration anzustreben. Integration ist ein Prozess, der sich über Jahre hinzieht und der umso schwerer gelingt, je später damit begonnen wird. Auch nur eine begrenzte Zeit hier lebende Flüchtlinge brauchen ein gewisses Maß an Integration, um ein friedliches Zusammenleben mit den Einheimischen zu ermöglichen.

Seit 1993 organisiert der Freundeskreis Flüchtlinge die jährliche interkulturellen Woche "Menschen einer Welt in Pinneberg" mit. Dabei werden u.a. politische und/oder kulturelle Informationen zu einzelnen Herkunftsländern  unter Beteiligung von hier lebenden Flüchtlinge angeboten. Zweimal jährlich veranstalten wir interkulturelle Feste als Begegnungsmöglichkeit für Flüchtlinge und Einheimische.

Seit 2001 bildet die Beratung und Betreuung durch Folter und Gewalt traumatisierter Flüchtlinge einen Schwerpunkt der Arbeit, da traumatisierte Flüchtlinge verfahrens- und krankheitsbedingt sehr häufig im Asylverfahren keinen Schutz zugesprochen erhalten. Durch Fallaufnahmen und Vermittlung von TherapeutInnen und RechtsanwältInnen in Zusammenarbeit mit dem Diakonieverein Migration und Refugio konnte bisher die Abschiebung von uns bekannten traumatisierten Flüchtlingen verhindert werden.

Wir suchen Menschen, die Lust haben
  • einzelne Flüchtlinge oder Familien zu besuchen
  •  Kinder bei den Schulaufgaben zu unterstützen
  • Flüchtlinge bei Behördengängen zu begleiten
  • bei der Wohnungssuche zu helfen
  • bei der Suche nach Arbeit behilflich zu sein
  • bei unseren Veranstaltungen mitzumachen
  • oder unsere Arbeit mit Spenden zu unterstützen.
Spendenkonto:
Christuskirche Pinneberg
"Freundeskreis Flüchtlinge"
Kto-Nr.: 11/089300
Vereins- und Westbank Pinneberg
BLZ: 200 300 00