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Außerschulischer Förderunterricht

Ausgangspunkt:

Die Lebensverhältnisse von Schülerinnen und Schülern, Lehrenden und Eltern sowie die strukturellen Gegebenheiten verändern sich. Die überwiegende Zahl der Kinder mit Migrationshintergrund besuchen Grund- und Hauptschulen, die oft mitten in einem Wohngebiet liegen. Es kann dort von einem hohen Anteil von Familien ausgegangen werden, die Sozialhilfe beziehen. Insbesondere „Quereinsteiger", Kinder, die ohne Sprachkenntnisse in höhere Klassen einsteigen, sind hier anzutreffen. Ein Kontakt zu den Familien existiert vor allem über die Migrationssozialberatung. schulsa

Aus den Erfahrungen der Migrationssozialberatung entwickelte sich das integrative Projekt des außerschulischen Förderunterrichts in Elmshorn. Es dient der besseren Integration ausländischer, insbesondere türkischsprachiger Schülerinnen und Schüler in den Unterricht und das Schulleben.

Den Hauptschwerpunkt der Arbeit nimmt die Förderung einzelner Schülerinnen und Schüler an festgelegten Grund- und Hauptschulen sowie an der Förderschule ein. Über den Kontakt zu Familienangehörigen und den Lehrenden an den Schulen können wensentliche Hilfeleistungen erbracht werden. Diese spezielle Förderung wird durchschnittlich von etwa 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmern wahrgenommen. Das Projekt wird zu 100% von der Stadt Elmshorn finanziert und umfasst eine halbe Personalstelle. Die eingesetzte Mitarbeiterin hat türkischen Migrationshintergrund.